Seit Jahren ist der Wohnungsbau in Hamburg zentrales Thema. In der Hansestadt, die mit überproportional vielen Ein-Personen-Haushalten aufwartet, zählt Wohnraum längst zum raren Gut. Insbesondere die Nachfrage nach kleineren 1- und 2-Zimmer-Wohnungen wächst stetig. Eine hervorragende Chance für Investoren, den Hamburger Immobilienmarkt etwas näher unter die Lupe zu nennen.
Auf dem internationalen Immobilienmarkt gilt die Hansestadt längst als höchst interessant für Investitionen in Gewerbe- aber vor allem auch Wohnimmobilien. Zahlreiche ausländische Investoren, darunter beispielsweise die luxemburgische Gagfah oder der schwedische Immobilienriese Norrporrten, haben Hamburg daher längst als lohnendes Pflaster für sich entdeckt.
Während bei Gewerbeobjekten vor allem die Hafencity und Innenstadt mit ihren höchst exklusiven Immobilien im Fokus der Anleger stehen, zeigt sich der Wohnungsmarkt auf durchaus solidem Fundament. Große Wohnkomplexe aus den 50er und 60er Jahren sind dabei ebenso gefragt wie Altbauten mit Sanierungsbedarf und Mehrfamilienhäuser mit einfachen Standards. Besonders beliebt bei den Anlegern sind darüber hinaus Objekte in zentraler Lage als auch die begehrten Immobilien an Alster und Elbe.
Auch das renommierte Wirtschaftsforschungsinstitut Feri mit Sitz in Bad Homburg bescheinigt der Hansestadt Hamburg weiterhin höchstes ökonomisches Potential und sieht sie im bundesdeutschen Vergleich erneut als Spitzenreiter. Die norddeutsche Hafenstadt mit ihren rund 1,8 Millionen Einwohnern darf sich damit über bessere wirtschaftliche Aussichten als die bayerische Landeshauptstadt München freuen. Hamburg profitiert dabei maßgeblich von seiner Internationalität, die sich im Zeitalter der Globalisierung trotz Wirtschaftskrise als zuverlässiger Wachstumsmotor beweist.
In den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 verzeichnet der Gewerbeimmobilienmarkt in Hamburg lt. den Erhebungen von Grossmann & Berger ein Transaktionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro. Für das vierte Quartal 2011 erwarten die Experten, bedingt durch die Unruhe auf den internationalen Finanzmärkten, momentan einen leichten Rückgang. Der Anteil an offenen Immobilienfonds liegt gemäß der Berechnungen bei etwa 43 Prozent, geschlossene Fonds machen rund 22 Prozent, Pensionskassen und Versorgungswerke etwa 11 Prozent des Transaktionsvolumens aus.
Fazit: Die Investition in eine Immobilien in der Hansestadt bleibt sowohl für Immobilienkonzerne, sicherlich aber auch für Kleinanleger, die beispielsweise durch gefördertes Bausparen über Liquidität verfügen, langfristig interessant.
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