Der Hamburger Wohnungsmarkt ist seit Jahren ein Streitthema im Hamburger Stadtrat. Immerhin hat die Stadt in den letzten 10 Jahren ca. 70 Tausend Einwohner dazugewonnen. Wohnraum wird immer enger und teurer. Die Innenstadtbezirke sind für Kleinverdiener kaum noch zu bezahlen. Diese werden daher vermehrt in die äußeren Bezirke gedrängt, während sich Schwerverdiener in den inneren Bezirken ansammeln.
Fakt ist, dass das Thema Wohnungen in Hamburg seine Bewohner stark beschäftigt und somit als ein gewichtiges Wahlargument beim Großteil der Bevölkerung gilt. Die Parteien im Stadtrat wollen deshalb einen Jahresplan zu verabschieden, der besagt, dass jährlich ca. 6000 neue Wohnungen in der Stadt gebaut werden sollen. Der Mieterverein fordert sogar noch mehr. Durch finanzielle und logistische Beschränkungen des örtlichen Baugewerbes ist diese Zahl jedoch allerhöchstens ein Idealwert sein, den es anzustreben gilt. Zudem muss durch umweltrechtliche Bestimmungen gewährleistet sein, dass keine bewaldeten Flächen im Stadtbild für Neubauten gerodet werden dürfen. Schließlich will die Stadt Hamburg ihren prestigeträchtigen Ruf als grünste Stadt Deutschlands nicht verlieren.
Dennoch könne man in Hamburg noch längst nicht von einer Wohnungsnot sprechen, sagt die größte Wohnungsgenossenschaft der Stadt, die GWG. Zudem laufen momentan nicht wenige private Bauprojekte in der Stadt, denke man allein nur an die Speicherstadt. Das zeigt, dass in Sachen Immobilien Hamburg immer noch sehr gut da steht und dies auch auf lange Sicht tun wird. Durch seine wirtschaftliche, kulturelle und mediale Bedeutung ist Hamburg nach wie vor sehr beliebt bei privaten Investoren und Käufern von Immobilien.
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